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Trockeneisstrahlen und Turbinen

Dezember 18th, 2008 · No Comments

Müssen Turbinen einmal gereinigt werden, sind die Trockeneisstrahlen hier eine ideale Anwendung. So eine Turbine darf meist nicht allzu lange stillstehen, was bedeutet, das der Prozess der Reinigung möglichst schnell vonstatten gehen muss. Auch im Bezug auf die Personen, die an der Säuberung beteiligt sind, ist das Verfahren sehr kostensparend. Außerdem wird die Umwelt nicht durch irgendwelche Chemikalien belastet.

Das Trockeneisstrahlen wird, wie der Name schon sagt, mit Trockeneis durchgeführt. Trockeneis ist Kohlendioxid, mit der chemischen Formel CO2. Diese eigentlich in Gasform existierende Substanz ist auch als Kohlensäure bekannt und ist in vielen Getränken enthalten, nicht zuletzt in Mineralwasser. Die Anwendung dieser Reinigungsmethode ist also komplett ungefährlich und hinterlässt keine Dämpfe, die der Gesundheit in irgendeiner Form schaden würden.

Das Sandstrahlen wäre im Prinzip eine ähnliche Möglichkeit, eine Turbine zu reinigen. Da jedoch der feine Sand in der Turbine zu einer neuen Verunreinigung führen würde, braucht man hier ein Material, welches sich in Luft auflöst, also sublimiert. Das gefrorene CO2 wird in Form von kleinen Pellets auf die Turbine aufgebracht und löst so die Verunreinigungen. Nachdem dies geschehen wird, führt die Erwärmung des Materials dazu, dass sich der Stoff wieder in seinen ursprünglichen, gasförmigen Zustand umwandelt. So bleibt nur das an Rückständen, was durch das Strahlen an Schmutz von der Turbine entfernt wurde.

Das Trockeneisstrahlen ist nicht nur für Turbinen oder industrielle Produktionsmaschinen eine geeignete Reinigungsform, sondern kommt auch bei Generatoren, Autos, in Schlachtereien oder überall, wo eine schnelle und rückstandslose Reinigung erforderlich ist, zum Einsatz. Die meisten Firmen bieten auch an, an produktionsfreien Tagen die Reinigung vorzunehmen, sodass die Maschinen möglichst kurze Zeit stillstehen.