Im Grunde fehlen einem Wasserbett mit einem integrierten Schlauchsystem jegliche positiven Eigenschaften, um sich als ein richtiges Wasserbett bezeichnen zu dürfen. Denn bei solchen Wasserbetten liegen auf dem herkömmlichen Lattenrost mehrere Schläuche, die mit Wasser befüllt sind. Die Schläuche sind durch eine Schicht aus Schaumstoff gegen ein Verrutschen geschützt. Aufgrund dieser Anordnung der Schläuche in einem solchen Wasserbett, kann sich das Wasser nicht verteilen, was den Liegekomfort beeinträchtigt. Einen schwerelosen Zustand, wie er in einem „richtigen“ Wasserbett erreicht werden kann, gibt es hier nicht.
Die Vorteile von einem Wasserbett mit einem Schlauchsystem ist lediglich, dass es mit einer sehr geringen Menge Wasser auskommt. Daher kann man diese Art von Wasserbetten auch auf jeden x-beliebigen Lattenrost legen. Als vorteilig kann man bei solchen Wasserbetten auch den Preis ansehen, denn ein Schlauchwasserbett kostet nicht sehr viel Geld. Legt man aber einen besonderen Wert auf die Vorzüge von einem richtigen Wasserbett, sprich auf die Beheizbarkeit der Matratze, den schwerelosen und druckfreien Zustand den man in Wasserbetten mit Wasserkernen erreichen kann, dann sind Schlauchwasserbetten nicht die richtige Wahl.
Bevor man sich also für ein Wasserbett entscheidet, sollte man sich eingehend beraten lassen. Bei vielen Händlern ist es sogar möglich, einmal eine Nacht im Wasserbett seiner Wahl Probe zu schlafen. Dieses Angebot sollte man unbedingt in Anspruch nehmen, denn die Systeme der Wasserbetten sind sehr unterschiedlich. Und so kann es einige Zeit dauern, bis man das Wasserbett gefunden hat, in dem man sich auch so richtig wohl fühlt und was den eigenen Anforderungen gerecht wird.
